Ein wunder schöner Tag im April 2010, genauer gesagt der 02.April.
Die Sonne scheint!
Es ist verhältnismäßig schön warm.
Also, haben die RC Freunde Leipzig mal wieder nichts bessere zu tun als RC Car fahren zu gehen :o).
Ausgemacht wurde diesmal im Forum: der Strand am Cospudener See.
Der Strand ist wunderbar mit schönen feinen Ostseesand gestaltet. Leider musste ich an diesen Tag
vormittags noch verschiedene Wege erledigen wodurch ich zum Fahren nachkommen musste. Aber dies sollte kein
Problem sein. Also, Telefon gezückt und den Marc angerufen. Nach einer genauen Beschreibung
(na ja, der Cossi ist groß) wo wir uns treffen machte ich los. Nach ewiger Parkplatzsuche
hatte ich dann endlich ein Plätzchen gefunden. WOW dachte ich so viele Leute heute hier.
Na hoffentlich nicht alle zum RC fahren (“lach“) den dann sind die Frequenzen alle weg.
Nein mir war klar das die Leute zum spazieren gehen da waren. Na dann, Rucksack geschulter,
Specter in die Hand und los. Es war ja trotzdem noch ein ganzes Stück zu laufen. Als ich am
vereinbarten Platz ankam, der Schreck. Niemand da? Na toll dachte ich mir, na gut wieder Telefon raus
und erneut den Marc angerufen und gefragt wo den nun alle sind.
Die Leute schauten mich sowie so schon immer an. Aber daran ist man gewöhnt den die meisten
schauen nur wegen dem RC Car. Es stelle sich heraus das, die Jungs etwas weiter gegangen sind.
Nach ca. weiteren 500 Metern hörte ich dann auch schon die ersten Groß- und Nitromodelle
dröhnen. Es waren sehr viele Fahrer da und vor allem auch viele neue RC Freunde. Die Fahrfläche
war sehr optimal, schön glatt und vor allem schöner weicher Sand. Das wird auf jeden Fall die Freunde der
Großmodelle freuen, da werden Sie sicher mal nach dem bashen ohne Schäden am Fahrzeug nach Hause gehen.
Denn bashen werden Sie sicher. Einige RC Freunde waren dabei im Sand zu graben.
Erst dachte ich die bauen aus Langeweile eine Sandburg. Aber nach ein paar weiteren Sandschaufeln war mir
klar, es wird keine Sandburg sondern eine wunderschöne Rampe. So, aber Jetzt erst mal Sachen ablegen und
allen Hallo sagen. Dann war mein Specter dran. Zu meiner Überraschung sprang er auch gleich an und es
konnte sofort losgehen. Nach der ersten Runde im feinen Sand musste ich erst einmal feststellen das es
die Standarträder hier nicht bringen. Darauf hin wechselte ich erst einmal die Räder, da mein zweiter
Satz für Sand optimal geeignet ist. Ich drehte mit den anderen einige schöne Runden im Sand. Jetzt war
auch die Rampe fertig und die Fahrer fingen an zu springen. Mich animierte dies erst einmal mit der Kamera
von Marc ausgiebig Fotos zu machen.
Nach der ausgiebigen Fotosession musste erst einmal die Rampe wieder aufgeschüttet werden.
Nach dem alles wieder repariert war, wollte ich auch noch ein paar Runden drehen. Ich starte den
Specter und nutze auch gleich intensiv die Rampe. Und dann auf einmal passiert es. Nach einen wunderschönen
Sprung gab der Specter auf einmal Vollgas und das auch noch Richtung Wasser. Ich hörte noch das Motorgeräusch
und dann den Einschlag ins Wasser. Ich stand da wie versteinert. Was war jetzt? Als erstes dachte ich an
Funkstörungen, was mich aber wunderte den ganzen Tag lief alles glatt.
Ich machte ich erst einmal auf Richtung Wasser und als ich den Specter sah dachte ich oh nein,
jetzt musste doch ins Wasser. Oh das wird schön kalt sein, den der Winter hatte sich
ja gerade erst verabschiedet. Na gut, aber es musste ja sein wenn ich mein Auto wieder haben will.
Schuhe und Socken aus, Zähne zusammen beißen und rein ins kalte Wasser.
Brrr, das war wirklich verdammt kalt.
Aber an den Specter kam ich zum Glück einfach heran, das Wasser war an dieser Stelle nicht sehr Tief. Und
ganz untergegangen war er ja auch nicht. Die Antenne schaute noch ca. 2 cm aus dem Wasser heraus.
Nachdem der Specter aus dem Wasser geborgen war stellte ich fest, das es keine Funkstörung war.
Ich Trottel habe einfach vergessen das Batteriefach zu verschließen. Als beim letzten Sprung der Specter
aufkam hatte er die Batterien verloren. Ja, damit war dann auch klar warum er in den See fuhr.
Der einzigste Vorteil den ich jetzt hatte war, der Specter ist jetzt wieder richtig schön sauber.
Zuhause habe ich ihn dann erst einmal zum trocknen stehen lassen. Nach 3 Tagen musste
ich dann aber feststellen, das eine komplette Überholung nötig sein wird. Den der Specter lies sich
keinen Millimeter mehr bewegen.
Na ja, wie man schön sagt: Ein Specter der nicht taucht, taugt auch nichts.
Jetzt liegt der Specter in seine Einzelteile zerlegt in meinen Hobbyzimmer und wartet darauf wieder
zusammengebaut zu werden.
2008 Copyright© by www.rc-freunde-leipzig.de
Das Kopieren von Bildern und Texten dieser Seite ist nicht gestattet.
Alle Grafiken, Bilder, Markennamen, Warenzeichen und eingetragenen Warenzeichen sind Eigentum Ihrer rechtmässigen Eigentümer und dienen hier nur der Beschreibung.